Swiss Climate Protection Initiative SCPI
Mit der Swiss Climate Protection Initiative SCPI baut SENS International in Schwellenländern Recyclinganlagen für FCKW-haltige Kühlgeräte auf. Die geförderten Projekte müssen im Gastland ökologische, soziale, ökonomische und technologische Entwicklungsimpulse auslösen und nach der «Swiss Charter – Klimaschutz durch Recycling» zertifiziert sein, deren Hüterin SENS International ist.
SENS International lanciert mit der Swiss Climate Protection Initiative SCPI ein Pionierprojekt. Als erste Organisation weltweit konzentriert sie sich auf nachhaltige Klimaschutzprojekte, die auf die Extrahierung und vollständige Zerstörung der ozonschichtschädigenden Treibhausgase FCKW abzielen. Das angewendete dreistufige Verfahren erlaubt es, FCKW umweltschonend zu entsorgen und gleichzeitig Rohstoffe zurückzugewinnen.
Weil FCKW nicht vom Kyoto-Protokoll abgedeckt werden, sind sie in Vergessenheit geraten. Dabei sind sie besonders gefährliche Treibhausgase: Sie belasten nicht nur die Ozonschicht, sondern tragen auch zum Klimawandel bei. Deshalb ist es besonders wichtig, dass das FCKW-Problem auf freiwilliger Basis angegangen wird.
Die Swiss Charter legt die Rahmenbedingungen dieses bislang weitgehend unbeachtete Feld des Klimaschutzes fest. Die unter der Swiss Charter eingereichten Methodologien werden durch unabhängige Experten doppelt validiert und die durch das Recycling FCKW-haltiger Geräte in Schwellenländern erreichten Emissionsreduktionen verifiziert. Die generierten Klimazertifikate werden von einer Registry als Swiss Charter Units ausgegeben.
Das Pionierprojekt der Swiss Climate Protection Initiative SCPI wird in Brasilien lanciert. Gemeinsam mit ihrem Projektpartner Fox & Earth Industries AG sowie dessen Tochter Indústria Fox baut SENS International dort die erste umweltgerechte Recyclinganlage für Kühlgeräte in Südamerika auf. Als Standort für die Pionieranlage wurde Cabreúva im Bundesstaat Sao Paulo gewählt. Brasilien eignet sich mit seinen stark konzentrierten Bevölkerungsagglomerationen nicht nur aufgrund der günstigen logistischen Rahmenbedingungen, sondern auch wegen des politischen Umfelds für dieses Projekt.
